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Perimeterdämmung - XPS- und Perimeterdämmplatten für die Sockeldämmung im WDV-System

Als Perimeterdämmung wird die Dämmung des Sockelbereichs bis zur Oberkante des Erdreichs bezeichnet. Die Unterteilung zwischen Fassaden- und Sockeldämmung ist dem Umstand geschuldet, dass der Keller- / Sockelbereich durch Spritzwasser, Schmutz und oft auch durch mechanische Beanspruchung besonderen Belastungen ausgesetzt ist. Mit einer fachgerechten Perimeterdämmung wird das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) in diesem sensiblen Bereich so abgeschlossen, dass Feuchtigkeit aus dem System ferngehalten und Schmutz sowie mechanischen Belastungen besser standgehalten wird.

In unserem Onlineshop finden Sie dafür auf dieser Seite spezielle Perimeterdämmplatten aus EPS sowie Extruderschaumplatten (XPS-Dämmplatten), die auf die hohe Feuchtigkeit sowie den hohen Druck im Sockelbereich ausgelegt sind. Beide Dämmplattenarten sind universal einsetzbar, können also sowohl für die WDVS mit EPS als auch mit Steinwolle verwendet werden.

Vorteile der Perimeterdämmung

Die Perimeterdämmung schützt das WDVS nicht nur im Sockelbereich vor Feuchtigkeit und mechanischen Belastungen, sie ermöglicht es auch, Kellerräume zu heizen und so als Arbeits-, Wohn- oder Hobbyräume nutzen zu können. Die Sockeldämmung reduziert Energieverluste: Sie sparen Heizkosten. Nicht zuletzt ist die Bausubstanz durch die geringeren Temperaturschwankungen gedämmter Kellerwände besser geschützt und auch der Bildung von Tauwasser und Schimmelpilz wird aktiv vorgebeugt.

Perimeterdämmung und Bauwerksabdichtung

Beachten Sie bitte: Die Perimeterdämmung ist nicht mit der Bauwerksabdichtung gleichzusetzen. Die Abdichtung erdberührter Bauteile ist gemäß der seit 2017 geltenden DIN 18533 auszuführen. Typische Abdichtungen sind etwa mineralische Dichtschlämme oder Bitumendickbeschichtungen. Aufgrund der schwarzen Farbe dieser Erdölprodukte wird häufig von einer "Schwarzen Wanne" gesprochen, da das Mauerwerk von dieser Schicht vollständig umschlossen wird.

Alternativ zur "Schwarzen Wanne" gibt es noch die "K-Wanne" - hier wird statt mit Bitumenbaustoffen mit elastischen Kunststoffen gearbeitet - sowie die sogenannte "Weiße Wanne" aus wasserundurchlässigem Beton ("WU-Beton"), auf die Perimeterdämmplatten auch direkt aufgebracht werden können.

Fehlen solche Abdichtungen, können und dürfen diese nicht einfach durch WDV- oder Putzsysteme ersetzt werden. Die WDVS-Perimeterdämmung dient der in sich schlüssigen, lückenlosen Fassadendämmung und schließt diese im Sockelbereich ab. Die Perimeterdämmplatten ergänzen die schon vorhandene Abdichtungsschicht und sind daher stets auf diese zu kleben und dübeln.

Aufbau und Ausführung der Perimeterdämmung

Die Höhe des Sockels sollte die Höhe der Spritzwasserzone überschreiten, als grober Richtwert gilt ein Mindestmaß von 30 cm.

Aufbringen der Perimeterdämmplatten

Vor dem Aufbau der Perimeterdämmung müssen alle Abdichtungsmaßnahmen abgeschlossen sein. Die Perimeterdämmplatten können dann eben und dicht an dicht mit einer Wulst-Punktverklebung oder vollflächig verklebt auf die Wand aufgebracht werden. Bei einer Abdichtung mit WU-Beton benötigen Sie einen Dispersionskleber, für Bitumenbeschichtungen empfiehlt sich ein lösemittelfreier Kleber. Die Sockeldämmplatten können Sie mit unserer Bitumen-Dickbeschichtung auch gleich mit dem Bitumen ankleben.

Armierung

Nach dem Aushärten des Klebers werden die Dämmplatten mit Klebe- und Armierungsmörtel beschichtet. Der Auftrag erfolgt hier genauso wie bei der übrigen Fassade. Bei Gebäudeteilen, die besonders großen Belastungen ausgesetzt sein werden, kann ein Panzergewebe eingebaut werden.

Oberputz

Die bereits mehrfach angesprochene hohe Belastung des Sockelbereichs muss auch bei der Wahl des Oberputzes berücksichtigt werden. DK-WESTMENT empfiehlt den Einsatz eines Sockelputzes. Der in unserem Onlineshop angebotene Sockelputz besteht aus einem Materialmix aus Acryldispersion mit Zusätzen von natürlichem Granit bzw. Quarz- oder Marmoraggregaten, die für eine ausgezeichnete Schlagfestigkeit und hohe Beständigkeit des Putzes sorgen.

Anschluss der Perimeter- an die Fassadendämmung

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten wie Perimeter- und Fassadendämmung aneinander angeschlossen werden können:

  1. Flächengleich: Die Fassadendämmung geht bündig in die Perimeterdämmung über. Die Armierung wird in diesem Fall einheitlich weitergeführt. In beliebiger Höhe, meist jedoch im Bereich des Übergangs zwischen Sockel und Fassadendämmung kann bei flächengleichem Übergang auch ein 3 mm Kantenprofil eingesetzt werden.
  2. Rückspringender Sockel: Die Perimeterdämmplatten weisen eine geringere Breite als die Fassadendämmung auf. Der Sockel springt dadurch hinter der Fassadendämmung zurück. Mithilfe einer Tropfkante (Alu-Sockelschiene) im Übergangsbereich zwischen Fassaden- und Perimeterdämmung wird verhindert, dass Wasser bei Schlagregen in den Sockel eindringt.

Die Infografik zeigt das Schema für die Fassadendämmung mit Alu-Sockelschiene und Perimeterdämmung mitsamt allen dafür benötigten Materialien wie Dämmstoffdübel, Fassadendämmplatten, Alu-Sockelschiene sowie der Perimeterdämmung.

Die passenden Maße für die Aluschienen und Perimeterdämmplatten hängen von der gewählten Dicke der Fassadendämmplatte ab. In den beiden folgenden PDFs finden Sie die für Ihr Projekt passenden Maß-Größen der Elemente übersichtlich in einer Tabelle zusammengefasst:

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Gerne steht Ihnen DK-WESTMENT® für alle Ihre Fragen rund um die Sockel- bzw. Perimeterdämmung mit WDVS zur Verfügung. Verwenden Sie bitte einfach unser Kontaktformular. Sie erreichen uns auch per E-Mail oder telefonisch unter 02423 - 406 444.