02423 - 406 444 info@dk-westment.de
 

Anfragekorb kostenlos
Anfragekorb ansehen


Ihr Anfragenkorb ist leer.
Kontaktdaten eingeben & Anfrage senden

Armierungs- und Klebemörtel für WDVS - EPS oder Steinwolle

Unsere Armierungs- und Klebemörtel von Torggler und FAST dienen

  • zum einen dem Verkleben von EPS- oder Steinwolle-Dämmplatten für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) auf üblichen Wanduntergründen wie Ziegel, Beton, Porenbetonstein, Kalksandstein u. v. m.
  • zum anderen der Herstellung einer Armierungsschicht mit Armierungsgewebe zur Stabilisierung und Festigung der WDVS-Konstruktion und als Vorarbeit für den Oberputz.

Nur kleben, nur armieren oder einen Mörtel für beides?

Die ausschließlich als Klebemörtel gekennzeichneten Produkte in unserem Onlineshop eignen sich lediglich für das Verkleben der Dämmplatten an der Fassade. Produkte, die als Klebe- und Armierungsmörtel ausgewiesen sind, eignen sich hingegen auch zur Herstellung der Armierungsschicht – sie enthalten in der Regel faserverstärkende Anteile.

Achten Sie zudem bitte darauf, ob der Mörtel für EPS / Styropor®-Dämmplatten oder für Putzträgerplatten aus Steinwolle (mineralische Dämmplatten) ausgelegt ist. Die chemische Zusammensetzung des Mörtels ist jeweils auf den verwendeten Dämmstoff ausgelegt.

Unsere Armierungs- und Klebemörtel können sowohl im Außen- wie im Innenbereich als auch bei Neubauten und bei der Sanierung von Altbauten eingesetzt werden.

Klebeverfahren zur Befestigung von Fassadendämmplatten im WDV-System

Zum Verkleben von Dämmplatten (EPS oder Steinwolle) wird als Kleber ein für diesen Zweck chemisch vergüteter Klebemörtel (oder ein Mixmörtel für Armierung und Klebung) verwendet. Es kommen verschiedene Auftragsarten in Frage:

  • Kammbettverfahren – es handelt sich um eine Vollverklebung. Der Klebemörtel wird zu 100 % auf die Dämmplatte oder den Untergrund aufgetragen. Das Kammbettverfahren ist nur für ebene und schadlose Untergründe zu empfehlen und kann daher in der Regel nur bei Neubauten angewendet werden.
  • Punkt-Wulstverfahren bzw. Randstreifen-Verfahren – eignet sich für unebene oder beschädigte Fassadenflächen. Der Kleber wird entlang der Ränder als Wulst aufgetragen, zusätzlich werden weitere Klebepunkte auf der Dämmplatte gesetzt. Die mit Klebemörtel bedeckte Fläche muss bei mindestens 40 % liegen.

Zwischen den Dämmplatten und dem Untergrund darf dabei keine Luft zirkulieren. Es ist darauf zu achten, dass das gesamte Dämmsystem fugenfrei angebracht wird.

Wann müssen die Dämmplatten zusätzlich zur Klebung mit Dübeln befestigt werden?

In den folgenden Fällen sollten die Dämmplatten nicht nur mit Klebemörtel, sondern zusätzlich noch mit WDVS Dübel befestigt werden:

  • Aufdoppeln eines WDVS auf ein vorhandenes Wärmedämmverbundsystem
  • Auftrag auf einen glatten und/oder schlecht saugenden Untergrund
  • Auftrag auf einen Tragegrund mit Dispersionsanstrich oder Kunststoffputz
  • Renovierungs- und Ausbesserungsarbeiten

Die Verarbeitung der von uns angebotenen WDV-Systeme setzt generell eine zusätzliche Verdübelung voraus. Bei der Dämmung von Neubauten in Abhängigkeit der Abreißfestigkeit des Untergrundes und je nach WDV-System kann auf eine zusätzliche mechanische Befestigung durch Dämmstoffdübel verzichtet werden.

Wieso wird eine Armierungsschicht im WDVS benötigt?

Die Armierungsschicht übernimmt im WDVS die Funktion eines Putzgrundes. Durch seine Zusammensetzung aus Armierungsgewebe und Armierungsmörtel kann die Armierungsschicht Bewegungen der Dämmplatten aufnehmen und diese spannungsfrei verteilen (entsprechend hoch ist die Zugfestigkeit dieser Schicht). Zudem ist die Armierungsschicht in der Lage, viel Feuchtigkeit aufzunehmen.

Im Ergebnis entsteht ein stabiler Untergrund, auf den der Oberputz aufgetragen werden kann. Die Funktion des Oberputzes ist es, die Konstruktion vor mechanischen Belastungen zu schützen. Die Armierungsschicht kann im WDVS daher den Oberputz nicht ersetzen, sondern ist vielmehr die notwendige Voraussetzung für den Fassadenputz.

So verarbeiten Sie die WDVS-Armierung richtig

  1. Klebe- & Armierungsmörtel nach Herstelleranweisung mit der entsprechenden Menge Wasser anrühren
  2. Vor dem Verkleben die Konsistenz prüfen – es soll eine homogene Masse entstehen
  3. Vor dem Auftrag Kleber-Reste und Sonstiges von der zu dämmenden Oberfläche entfernen
  4. Diagonalarmierung in das Armierungsbett einlegen – um das Rissrisiko durch Kerbrisse an den Ecken von Fenstern und Türen zu verhindern, werden an Sims- und Sturzecken winkel- oder pfeilförmige Armierungselemente diagonal in den Armierungsputz eingebettet
  5. Mit der Glättkelle den Armierungsmörtel fachgerecht auftragen und anschließend mit der Zahnspachtel durchkämmen
  6. Gewebe einbetten und verspachteln
  7. Weitere Gewebebahnen mindestens 10 cm überlappend einbetten
  8. Oberfläche für die Endbeschichtung wellenfrei glätten

Die Armierungsschicht möglichst mittig, mit der Tendenz nach oben, einarbeiten, um Rissen vorzubeugen.

Trocknungszeiten und Schichtdicke

Einmal angerührt, sollte der Klebe- und Armierungsmörtel innerhalb von 4 Stunden verarbeitet werden. Von den Herstellern wird empfohlen, dass die Außentemperatur zwischen 5° C und 25° C liegen sollte. Die Aushärtung tritt innerhalb von 24 Stunden ein. Dennoch sollte der Auftrag des Fassadenputzes frühestens nach 3 Tagen, spätestens aber nach 3 Monaten erfolgen. Die Schichtdicke von Klebe- und Armierungsmörtel beträgt in der Regel 2-3 cm.

Gerne steht Ihnen DK-WESTMENT® für alle Ihre Fragen rund um die Fassadendämmung mit WDVS zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte einfach an uns über unser Kontaktformular. Sie erreichen uns auch per Mail oder telefonisch unter 02423 - 406 444.