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Vermeidung von WDVS-Schäden

Temporäre Abzeichnung von Dämmstoffdübel-Tellern
Trotz einer fachlichen und nach Systemvorschriften korrekten Ausführung kann es immer wieder  zu Abzeichnungen der Dammstoffdübelteller an der Fassaden kommen. In diesem Fall ist auch kein Verarbeitungsfehler nachzuweisen und stellt somit keinen Regressanpruch dar. Um mögliche WDVS-Schäden zu vermeiden empfehlen wir die Verarbeitung von Rondellen, mit denen Dämmstoffdübel abgedeckt werden. Die Dämmstoffdübel werden dabei in einem vorgefrästen Loch versenkt. So können sich die Dämmstoffdübel nicht an der Fassade abzeichenen.

Das recht unschöne Abzeichnen der Tellerköpfe beruht meist auf eine unterschiedlich schnelle Abtrocknung der Putzschicht über den Dübeltellern im Vergleich zur umliegenden Putzfläche.

Zudem sollten auf keinen Fall die in Ausnahmefällen etwas zu tief eingeschlagenen Tellerköpfe mit Armierungsmörtel zugespachtelt werden. Hier  muss ein spezieller WDVS-Füllschaum verwendet werden.

Die höhere Wärmeleitfähigkeit der Dübel gegenüber dem Dämmstoff bewirkt eine leichte Wärmebrücke mit geringfügigen Temperaturunterschieden an der Oberfläche.
Der Zeitraum in dem der Putz über dem Dübelkopf im Vergleich zum umliegenden Bereich bereits trocken erscheint, ist zeitlich scharf begrenzt und tritt meist nur bei feuchter Witterung in den frühen Morgenstunden auf.
An der Mehrzahl der Objekte mit flächenbündiger Verdübelung tritt diese Erscheinung nicht auf.
 
Auch haben Standortfaktoren wie die Lage des Gebäudes einen kaum planbaren Einfluss auf das Auftreten dieser Erscheinung. Insofern kann diese kurzzeitige Erscheinung nicht als Mangel betrachtet werden.
Marktübliche Schlagdübel zur Dämmplatten-bündigen Montage entsprechen dem Stand der Technik und sind  durch die WDV-System - und ETA-Zulassung  baurechtlich in Ihrer Ausführung und Verwendung geregelt. 

Unser Videotipp: Dämmstoffdübel und Rondelle richtig verarbeiten