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EPS-Dämmung – Fassaden- und Perimeterdämmung mit Styropor

Gerne beraten wir Sie persönlich zu den Möglichkeiten, die Ihnen die EPS-Dämmung bietet. Bitte beachten Sie auch unsere Verarbeitungsanleitung für EPS-Dämmmaterial. Dort finden Sie auch ein pdf-Dokument mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur fachgerechten Verarbeitung.

EPS-Dämmung ist die in Deutschland mit Abstand am häufigsten verwendete Dämmmethode für Fassaden. Seine Beliebtheit verdankt der expandierte Polystyrolpartikelschaum (EPS) seiner geringen Leitfähigkeit. Diese macht das auch als Styropor® bezeichnete Material zum idealen Werkstoff für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS).

In unserem Onlineshop bestellen Sie alles, was Sie für die fachgerechte Dämmung von Fassaden, Dächern oder auch erdberührter Bauteile von Gebäuden (Perimeterdämmung) mit EPS-Dämmung benötigen – wie beispielsweise Styroporplatten, Klebe- und Armierungsmörtel, Fassadenputze, Schienenmaterialien und vieles weitere mehr.

Eigenschaften der EPS-Dämmung

Die Abkürzung EPS steht für expandiertes Polystyrol. Expandiert bedeutet, dass das Polystyrol bei der Herstellung mithilfe von Wasserdampf und Treibmittel auf das etwa 20- bis 50-fache Volumen aufgebläht wird. Bei diesem Prozess entstehen zunächst kleine Schaumstoffperlen, die besser bekannt sind unter ihrem Markennamen Styropor® .

Der Begriff ist seit 1951 eine geschützte Marke der BASF. Für die in der Dämmung verwendeten Styroporplatten werden die Perlen ein weiteres Mal aufgebläht (expandiert) und anschließend miteinander verschweißt. Die dabei entstehenden Blöcke lassen sich nun in die gewünschten Platten schneiden. EPS-Dämmplatten erkennt man auf den ersten Blick immer schon an den kleinen Perlen, die in der Struktur sichtbar sind.

Unterschied zwischen EPS und XPS

Eine weitere Möglichkeit der Verarbeitung von Polystyrol ist die Extrusion. Auch für dieses Verfahren hat die BASF einen Markennamen eingetragen: Styrodur®.

Bei diesem Verfahren wird das Polystyrol zunächst geschmolzen und dann durch Düsen gepresst, sodass es auf einem Fließband aufgeschäumt und anschließend in Platten gepresst werden kann.

Vor- und Nachteile von EPS- und XPS-Dämmung im Vergleich

Styrodur® bietet den Vorteil, dass es beständiger gegen Feuchtigkeit ist als Styropor® . Daher wird es etwa besonders gerne für die Perimeterdämmung verwendet, also der Wärmedämmung von Gebäudeteilen mit Erdkontakt an der Außenseite. Zudem besticht das extrudierte Polystyrol durch höhere Druckstabilität.

Beide Dämmstoffe zeichnen sich durch ihre extrem gute Wärmedämmung aus. Da die Herstellung von EPS weniger Energie erfordert als die von XPS, ist die XPS-Dämmung wesentlich teurer als EPS-Dämmung. EPS wird nicht nur in Form von Styroporplatten angeboten, sondern auch in Kugelform für die Hohlraumdämmung sowie auf Rollen für die Trittschalldämmung eingesetzt. Typische Verwendungsarten von EPS sind:

Verwendung von EPS/Styropor® in Wärmeverbundsystemen

Die EPS-Dämmung wurde erstmals in den 1960er eingesetzt, seither konsequent weiterentwickelt und hat sich mittlerweile in der Bauwirtschaft als bewährtes Wärmedämmungssystem durchgesetzt.

Aufbau EPS Fassadendämmung mit Sockeldämmung

Den Kern der Dämmung bildet jeweils die Styroporplatte. Ihre geringe Leitfähigkeit ist für die eigentliche Wärmeisolierung verantwortlich. Zwischen EPS-Dämmplatte und Mauerwerk wird Klebemörtel aufgetragen. Die einzelnen EPS-Platten werden dann geklebt und verdübelt.

Auf die Dämmplatten wird nun ein Armierungsmörtel aufgetragen, in den anschließend das Armierungsgewebe eingebettet wird. Auf diese Schicht werden die Putzgrundierung, der Putz und die Egalisations- bzw. Fassadenfarbe aufgetragen.

Im Sockelbereich wird die Konstruktion zum Schutz vor Feuchtigkeit auf eine Alu-Sockelschiene mit Tropfkante aufgesetzt. Im Sockelbereich selbst müssen jeweils spezielle Perimeterdämmplatten verwendet, die widerstandfähig gegen Feuchtigkeit sind. All diese Komponenten können Sie online in unserem Webshop bestellen – einzeln oder im Paket.

Werfen Sie bitte auch einen Blick auf unsere Verarbeitunganleitungen. Sie erfahren dort u.a. wie Sie Dämmplatten richtig verkleben und dübeln, erhalten eine Produktübersicht unserer Struktur-, Scheiben- und Edelputze und erfahren auch, wie Sie die Arbeiten fachlich und korrekt ausführen, um Schäden an der EPS-Dämmung zu vermeiden.