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Top Thema 2017 - Fassadendämmung Ja oder Nein?

Stellungnahme vom Experten Dieter Kessler, Geschäftsführer der DK-WESTMENT®:
Seit über 40 Jahren beschäftigen wir uns professionell mit allen Arten und Materialien der Wärmedämmverbundsysteme - kurz WDVS zur idealen Umsetzung Ihres Bauvorhabens.

Wesentliche Streitpunkte in allen Diskussionen rund um dieses Thema sind:

  1. Das Infragestellen der Wirtschaftlichkeit

  2. Von den Kritikern gerne in den Raum gestellte Gefährdung der Gesundheit in Form von auftretender Schimmelbildung und Feuchtigkeitsansammlung

  3. WDVS Brandschutz-Vorschriften (Stand 2017)


Zu A.

  • Ja, es rechnet sich! Wenn im Falle einer Sanierung ohnehin die Fassade komplett renoviert und verputzt werden müsste.
  • Ja, wenn die Kosten durch Eigenleistung niedrig gehalten, die WDVS-Produkte gut und günstig erworben werden und die gewünschten oder vorgeschriebenen Dämmstärken in einem gesunden Kosten/Nutzen Verhältnis stehen.
  • Ja, wenn die Erhöhung des Verkehrswerts des Hauses (Mehrwert) auch berücksichtigt wird.
  • Ja, denn die Kosten für Gerüst und Ausbesserung der Fassade würden ohnehin anfallen. Die Mehrkosten für die Fassadendämmung lassen sich dann über die eingesparten Heizkosten finanzieren.
  • Ja, wenn eine fachgerechte Verarbeitung garantiert ist und dadurch die Fassade einen zusätzlichen Schutzmantel bekommt und damit die Bausubstanz erhalten bleibt.
  • Kritiker vergessen bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung oft die zu erwartende Verteuerung der Energiepreise einzurechnen, man beachte hierzu allein die Preissteigerungen der letzten Jahre (Deutschland: Elektrischer Strom - Cent/kwh, Abgabe an private Haushalte, Jahresverbrauch 2.500 kWh bis unter 5.000 kWh einschließlich Steuern: 1. Halbjahr 2008: 21,48 → 1. Halbjahr 2017: 30,48 (Preissteigerung 41,90%)) Quelle: Statistisches Bundesamt, Daten zur Energiepreisentwicklung.
  • Die staatlichen Förderungen verhelfen zusätzlich zu einer schnellen Amortisierung der Maßnahme bedingten Kosten. Natürlich müssen in diesem Fall alle Auflagen/Vorgaben erfüllt werden.


Zu B.

Sobald die Sanierungsmaßnahmen beendet sind muss sich bei den Bewohnern das Lüftungsverhalten konsequent verändern.

  • Regelmäßiges Lüften (mehrmals täglich Stoßlüften) ist Pflicht!
  • Nur so schafft man ein nachweislich gesundes Wohnklima inkl. optimaler Energie-Einsparung.


Zu C.

  • Gerade von unseren Kritikern werden natürlich gerne die Extremen ins Rampenlicht gebracht, jedoch sollte man die Gefahr nicht künstlich hochstilisieren.
  • Bei sehr guter fachlichen Ausführung, WDVS-Aufbau nach Systemvorschrift und unter Berücksichtigung aller aktuellen WDVS-Brandschutzmaßnahmen (z.B. Einbau von Lamellen Brandschutzriegeln) ist die Gefahr eines schnellen Ausbreitens des Brandes weitesgehend eingeschränkt. Näheres unter www.dk-westment.de

Wichtiges Kriterium bei der Auswahl des passenden Systems ist und bleibt:
Ausschließlich ein WDVS-System und die Dämmplatte mit einer deutschen bauaufsichtlichen Zulassung, CE-Kennzeichnung, vorhandenen Übereinstimmungserklärung (Ü-Zeichen auf dem Verpackungsetikett) und eine jeweilige Zulassungsnummer (Z-Nummer) der zuständigen deutschen Bauaufsichtsbehörde, einzusetzen. Eine neue EU-Bauprodukten-Verordnung und das Inverkehrbringen von Bauprodukten im europäischen Wirtschaftsraum steht kurz vor dem Abschluß und wird voraussichtlich Anfang 2017 in Kraft treten.

Zu weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung 02423-406444