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Baulady Tina - Schöne Wände

Meine „Ausmist-Sau“ und Freundin Susi kommt – Freude und zugleich Angst vorm freien Raum machen sich breit

Ich bin eine Horterin und Sammlerin. Eine passionierte. Vor allem liebe ich Papier. Ich kann es einfach nicht wegwerfen. Schließlich sind dafür ja auch Bäume gefällt worden und so denke ich, dass ich viele von meinen Frauen- und Bau-Magazinen, -Zeitschriften, Büchern, Zeitungen, … noch einmal lese oder daraus mit all‘ meiner Kreativität etwas Supergeiles mache. Habe mal in einer dieser gelesen, dass man aus alten Büchern unikate Hocker oder Schlüsselbretter bauen kann – aber dazu ein anderes Mal mehr.

Eine weitere Baustelle in Sachen ORDNUNG ist zugegebenermaßen mein Kleiderschrank. Die Jeans, die ich damals getragen habe, als ich ihn kennengelernt habe. Die Tücher, Schals und Taschen, die sicher wieder hip werden.
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Die Schuhe, die man noch einmal an Karneval tragen könnte, wenn einem eh alle permanent auf den Füßen stehen. Die Bluse mit dem klitzekleinen Loch, die man noch abends ins Dunkle des Kinos anziehen kann, wenn man hinterher gleich nach Hause und nicht noch in die Lounge geht. Die Daunenweste aus dem Winter-Sale, die nur ein wenig zu klein ist und in meiner Größe nicht mehr da war. Die langweiligen, verstaubten Ersatz-Schlafanzüge, die man mal brauchen könnte, sollte man mal überraschend ins Krankenhaus kommen, wo die Big-Shirts des Liebsten und die reizvolleren Teile nicht so gut ankommen. Die Hose, zu der man auch nach 6 Monaten noch keine passenden Schuhe gefunden hat. Die Liste ist endlos.

Und jetzt kommt Susi, meine „AUSMISTSAU“. Eine strukturierte, rigorose Ausmisterin und Aufräumerin, die kein Pardon kennt. Sie kommt regelmäßig 2 im Jahr zu mir, weil wir das vor Jahren an einem legendären Mädelsabend vereinbart haben. Ich helfe ihr im Gegenzug bei ihren Renovierungs- und Bauprojekten. Susi ist nicht nur strukturiert, sie ist auch zuverlässig und hält, was sie verspricht. LEIDER!

Sie ist eine von der Sorte, die aus ihrem wunderbar geordneten Kleiderschrank 2 Teile weggibt, wenn sie ein neues Teil gekauft hat!!! Habt ihr so etwas schon mal gehört? Freiwillig! Sie hat ein perfektes Müll-Trennsystem in ihrem Haus, so dass es ihr Spaß macht, gelesene Zeitungen gleich in die richtige Kiste zu werfen und nicht zu stapeln. Sie bearbeitet auch Post meist sofort, heftet Unterlagen, Bankauszüge und Steuerbelege zeitnah ab. Ein Phänomen in meinen Augen, meine Susi. Und jetzt kommt sie zu mir. Gut, dass wir uns schon so lange kennen. Ich werde Sekt kalt stellen, Gemüse-Sticks mit Dip (und Chips) richten und mich auf sie einlassen oder besser gesagt sie machen lassen. Es tut ein wenig weh, aber das Gefühl hinterher, nach 1 – 2 Gläschen Sekt, viel Geschnatter und Chips, 2 vollen Beuteln für die Altkleidersammlung und 5 Kisten Altpapier und 3 neu angelegten Ordern geht es mir saugut mit meiner „Ausmistsau“. DANKE, SUSI! Komm in 6 Monaten wieder.
Eines muss ich aber noch loswerden: Auch solche SUSIS haben Schwächen. Meine verlegt permanent ihre Schlüssel und ihr Handy. Glücklicherweise hat sie ein aufmerksames "Such- oder Hinterhertrag-schwein namens Ulli, ein ebenso netter wie unermüdlicher Helfer, wenn mal wieder nichts an seinem Platz ist ;-)
Ich wünsche euch auch eine "Ausmistsau"-Freundin, die Raum für neue Gedanken, Gefühle und Ideen schafft und LUFT ZUM ATMEN !
I LOVE IT !
Bis bald, Eure Baulady Tina

P.S: Und ganz vielen lieben Dank für die Bereitstellung des Bildes "Ist das Kunst oder kann das Weg" an Mona Schwenker, www.monart-online.de





Farbeinkauf ohne Parkplatzsuche und Schleppen – als begeisterte Interneteinkäuferin lasse ich mir die Eimer bringen

Wisst ihr noch? Es stehen zwei Wandstreich-Projekte an und ich war einkaufen. Ganz bequem von zu Hause aus, beim Couchen und Erdbeeren futtern. Ist das Leben nicht herrlich? Ich wusste ja so ziemlich was ich will und da habe ich die Farben online zur Lieferung an die Haustüre bestellt. Ich liebe es, sperrige Dinge, die die Ladekapazität meines Autos schon mal überschreiten, im Internet zu ordern. Wie eine „BAU-QUEEN“ .
Was nicht heißt, dass ich nicht gerne Läden jedweder Art betrete. Das Drumherum habe ich mir dann noch aus dem Keller, im Putzschrank und in einem Laden um die Ecke zusammen gesucht. Falls ihr wissen wollt, was ihr braucht, wenn ihr euerm Leben eure Farbe (n) geben wollt, hier mein Baulady-Rat.
Diese Dinge stehen bereit – es kann los gehen:
- Abdeckmaterial (am besten Abdeckfolie und Kreppband)
- Farbroller, in der Anzahl wie es Helfer gibt
- einen Holzrührstab zum Aufrühren der Farbe (zur Not geht auch    ein Kochlöffel)
- Abstreifgitter, in der Anzahl wie es Farben gibt
- Teleskopstange für Decken und hohe Wände
- feuchtes Tuch
- Plastikbeutel zum Einpacken der Rollen bei Arbeitsunterbrechungen
- leere, saubere Einmach- oder Marmeladenschraubgläser für Farbreste
- Schwamm oder Bürste, um eventuellen Dreck vorher zu entfernen (Spinnweben und Co.)
- Leiter oder Tritt und natürlich qualitativ hochwertige Lieblings-Innenfarben meiner Wahl.
                                                  
                                
Baulady_Baulady Tina_Streichen_Malern_Onlineshopping

Online u.a. zu bestellen beim Lieferanten meines Vertrauens www.dk-westment.de. Der liefert bis zur Haustüre. Ausmessen nicht vergessen:
Länge x Breite ergibt die Fläche in qm; Farbenverbrauch/qm beim Lieferanten checken und schon wisst ihr, wie viele Eimer ihr braucht.
Man rechnet aber gerne 20% Mehrverbrauch. Auch für den Fall, dass ihr noch mehr streichwillige Wände neu schmücken wollt.
So, Ladies, jetzt die Helfer mobilisieren und mit leckerem Baustellen-Food verwöhnen, dann kommen sie garantiert. BAUSTELLEN-REZEPTE
findet ihr auch auf der Website. Viel Spaß beim Kreieren eures neuen Lebensgefühls durch neue Farben!
Eure BAULADY TINA P.S. Und noch ein Tipp: immer erst mit der Decke anfangen, trocknen lassen und dann die Wände streichen! Hat sich bewährt.

Eure Baulady TINA                                                                            



Alles neu macht der Sommer – wir streichen Wände: neue Farben –
neues Lebensgefühl und das im Nullkommanix nach dem Motto: „Du sollst der Welt und dem Leben deine Farbe geben!“.

Ich weiß ja nicht, ob ihr dieses Gefühl kennt, eine Idee, die man hat, sofort und auf der Stelle in die Tat umzusetzen. Ich bin so Eine. Spontan, ungeduldig, erfindungsreich, mutig, veränderungswillig (was mein Wohngefühl angeht auf jeden Fall).Manchmal zum Leid meiner Familie und Mithelfer, die ich meist erst einweihe und um Mithilfe bitte, wenn ich kurzfristig das Material besorgt habe und der Termin fürs neue Veränderungsprojekt fest steht.
Zur Not würde ich das aber auch alleine hinkriegen. Nur macht’s zusammen noch mehr Spaß. Und das Ergebnis gibt mir recht. Hinterher erfüllt mich und meine Helfer ein herrliches Zufriedenheitsgefühl, das wir immer erleben, wenn ich bei uns zu Hause frischen Wind reingebracht habe oder Dinge bautechnisch verändert habe. Ich bin ja nicht umsonst die „Baulady“. Das ist sozusagen mein zweiter JOB.
Diese Woche quält mich der Gedanke, dass wir schon viel zu lange mit den gleichen Wandfarben umgeben sind und eine neu gestrichene Wand hier und dort einfach neue Akzente setzen würde. Entstanden ist dieser Umtrieb durch einen Satz, den ich die Tage gelesen habe und der mich nicht mehr losgelassen hat:
                                                 
                                
Baulady_Baulady Tina_Wände streichen_streichen_Farbe_leben_bunt

„Du sollst der Welt und dem Leben d e i n e Farbe geben!“. Fand ich klasse! Fand ich richtig! Fand ich schnell umsetzbar!
Da man alle paar Jahre womöglich auch seine Sicht auf die Dinge ändert, muss man das wohl auch an den Wänden zum Ausdruck bringen.
Juhu! Ein neues „Bauprojekt“ für die Baulady. Endlich wieder Farbe an den Fingern und in den Haaren, endlich wieder Neues,
endlich wieder Freunde da, die sich anschließend und während gerne bewirten und belohnen lassen. Ich studiere Trends, finde heraus,
welcher Farbtyp ich und meine restlichen Familienmitglieder sind, wäge ab, berate und wir entscheiden.
An den Möbeln ändern wir im Moment nichts, daher muss die neue Farbe dazu passen. 2 Wände sind dran (für den Anfang).
Im Schlafzimmer haben wir Holzmöbel und wir entscheiden uns für ein herrlich „Koralle“, das vielversprechend auf der Stirnwand hinter
unserem Bett aussehen wird und für ein Gute-Laune-Rosa-Pink-Lila-Design in Kombi mit einem Hellgrauton, der unseren Wohnflur
extrem aufwerten wird. Cool! Elegant! Mal abgesehen von der guten Laune, wenn man morgens aus dem Schlafzimmer ins Bad wankt oder
abends nach Hause kommt. Ich freue mich so arg!!
Ich freue mich auf euch!  Eure Baulady TINA                                                  




Welche Farbe fürs Haus? Mädels, das ist unser Ding!
Von Geschmackverirrungen und Farbenblindheit


Mensch, da bin ich neulich ganz bewusst durch Neubaugebiete gefahren, um mich zu inspirieren, welche Farbe für unser Haus die richtige ist, das im Zuge von Wärmedämmmaßnahmen eine schöne Fassadenfarbe bekommen soll. Nachher stand fest, dass es Leute mit und Leute ohne guten Geschmack gibt. Wobei das zugegebenermaßen ja eben auch Geschmacksache ist. Aber! Manches, was ich gesehen habe, drohte tatsächlich augenblicklich Augenkrebs zu verursachen, wie meine treue Begleiterin und Freundin Anna so treffend bemerkte. Da gab es leuchtendes Royalblau,
vielleicht um den in Deutschland zu selten anzutreffenden blauen Himmel zu ersetzen. Wir sahen schreiendes Quietschgelb mit einem Grünstich, vielleicht um die rar gewordenen Zitronenfalter anzulocken.
Und dann das Türkisblau wie in 1001 Nacht oder das matschige Lila, das eventuell noch bei Gummistiefeln durchgeht, aber niemals für eine Hausfassade. Man fragt sich, wie es dazu kam. Gab es keine Beratung? Gab es keine Familien- oder Freundeskonferenz? Gab es keine andere Farbe??? Ich hatte einen Verdacht, der sich nach meinen Recherchen im Internet bestätigte: 5% der Bevölkerung, las ich dort, überwiegend Männer, sind farbenblind, wie es so schön umgangssprachlich heißt. In diesen Fällen liegt eine „Farbsinnstörung“ vor. Meist in Form einer Rot-Grün-Blindheit. Das erklärt einiges!
Also Mädels, widmet euch dem Thema und lasst euch beraten.
Das Wort „Fassade“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet dem Sinn nach „Angesicht“. Neben der Funktionalität spiegelt die auch
Qualität und den Charakter eines Hauses wider und das seiner Bewohner(innen). Gebt Fassaden und Angesichten neuen Schutz und neuen Glanz! Wählt Farben, die zum Stil eures Hauses und eurer Wohnumgebung passen. Es ist nicht nur ein Anstrich, es ist Farbdesign – eine Herausforderung, der wir Frauen uns gerne stellen. Denn neben Fakten wie Voranstrich, Deckkraft, Verträglichkeit mit dem Untergrund, Atmungsaktivität und Witterungsbeständigkeit, die auch unsere Herren auf dem Radar haben, ist die Fassadenfarbe das A & O, um die Visitenkarte eines Hauses optimal zu gestalten. Wertet eure Fassaden auf, durch mehr Komfort und Wirtschaftlichkeit und den Superlook, der unseren Augen schmeichelt!
Ein gutes Händchen bei der Wahl eurer Fassadenfarbe und Mut zum Durchsetzen eurer Ideen
wünscht euch Eure BAULADY TINA